European Union Contest for Young Scientists

Weblog aus Stockholm, Schweden - für Kommentare bitte das Gästebuch verwenden

Mittwoch, 27. September 2006

Mittwoch - zweitletzter Tag unseres Aufenthaltes hier in Stockholm - der Tag der Entscheidung.
Nach einer Nacht, in der wir versuchten das Nachtleben der Stadt zu erkunden, was allerdings
aufgrund von hohen Altersbegrenzungen eher negativ ausgefallen ist, und einer demzufolge eher
geringen Anzahl Stunden Schlaf, starten wir heute morgen in diesen entscheidenden Tag. Beim
Geniessen des Morgenbuffets konnten wir die Einfahrt eines Schiffes in den nahegelegenen
Hafen beobachten:

Nach einer kurzen Reise mit dem Bus ins "Grand Hotel", wurden wir dort kurz informiert, wie wir uns
während der "Award Ceremony" zu verhalten haben. Die anschliessende Zeremonie war geprägt von
so manchen Reden (u.a. vom noch amtierenden schwedischen Forschungsminister) und musikalischen
Acapella-Einlagen. Obschon sich viele Besucher und Jury-Mitglieder ab unserer Maschine am Stand
erfreut ab unserem Einsatz und unserem Werk zeigeten, hat es uns leider nicht gereicht für einen Preis.
Auf dem folgenden Foto sind die beiden Empfäner eines ersten Preises (links und rechts aussen;
aus Deutschland) mit uns zu sehen:


Anschliessend an die Preisverleihung gab es ein gediegenes Buffet. Danach war das Abbauen des
Standes angesagt:

Dienstag, 26. September 2006

Heute Morgen sind wir eine halbe Stunde früher aufgestanden um das reichlich gedeckte Frühstücksbuffet
unseres Hotels einmal ausgiebig geniessen zu können. Anschliessend sind wir wie schon tags zuvor mit dem
Bus ins National Museum of Science and Technology gefahren. Und wie sooft standen auch heute morgen
sowie auch nach einem Teller Spaghetti zum Zmitag wieder Jurybesuche auf dem Programm. Am Morgen
haben sich weitere zwo Angehörige der Jury die Ehre gegeben unseren bescheidenen Stand zu begutachten
und sich genauer über unser Projekt zu informieren. Zudem hat uns ein Herr vom Radio interviewt.

Während der gesamten Dauer des Contests sind alle Teilnehmer in Gruppen eingeteilt. Und jeder Gruppe
ist ein "Student Helper" zugeteilt. Auf dem untenstehenden Bild sind wir zusammen mit Martin Axelsson aus
Schweden, dem Boss von Gruppe Nr. 8 - der Gruppe, welcher wir angehören:

Auch an diesem Tag gab es wieder eine Lesung. Diesmal wurde eine Forscherin interviewt und zu
ihren Ideen und Tätigkeiten befragt:

Anschliessend kamen wir in den Genuss eines Vortrags von einem Medizin-Nobeltreisträger:

Am Abend besuchten wir das Nobel-Muesum. Dort gab es Abendessen und eine Führung:

Montag, 25. September 2006

Am Montag waren rund fünf Stunden für Juryrunden geplant, dabei konnten wir drei Jurymitgliedern
über unsere Maschine informieren und auch die schwedische Presse zeigte sich sichtlich begeistert
über unser Projekt. Am Nachmittag fand eine weitere Lesung statt, diesmal vom europäischen
Patentamt (EPO).

Nach einer kurzen Zwischenverpflegung konnten wir eine schwedische Firma besuchen. Wir haben
AstraZeneca gewählt, es wären auch Scania und Sandvik möglich gewesen. Die Führung war spannend
und sogar auf deutsch.

Wir konnten am Abend im Tom Tits Experiment die Versuche ausprobieren und das Dinner geniessen.
Bei dem mit dem Technorama vergleichbaren Museum kamen wir noch in den Genuss einer Seifen-
blasenvorstellung ;-)

Die Geschäftsführerin von Schweizer Jugend forscht Renate Christen kam am Montagnachmittag
ebenfalls nach Schweden.

Nach dem Dinner hatten wir ausreichend Zeit, neue Freunde aus der ganzen Welt zu finden ;-)

Hier im Bild sind Florian (Schweiz) und Michal (Polen).

Sonntag, 24. September 2006

Am Sonntagmorgen hatten wir nochmals die Zeit, unserem Stand den letzten Schliff vor den Jury-
runden zu geben. Danach begann die "Opening Ceremony" mit Reden der Organisatoren, Musik
von schwedischen Musikstudenten und am Schluss wurde der Wettbewerb symbolisch mit dem
Durchschnitt eines Bandes eröffnet.

Nach dem Essen begannen die ersten Juryrunden und dann war das erste Mal Hochbetrieb bei der
Ausstellung.

Wir konnten bereits der Präsidentin der Jury unsere Arbeit vorstellen. Nach dem Rund halbstündigen
Interview zeigte sie sich erfreut über unseren Einsatz und das Resultat dieses Projekts. Im Verlauf der
Woche werden noch mindestens zwei Interviews auf uns warten.
Anschliessend wurde uns die EIRO bei einer Lesung erklärt. Die EIRO ist ein Zusammenschluss von
sieben wichtigen europäischen Forschungszentren, wie das CERN, die ESA, ...

Am Abend konnten wir auf einer Bootstour Stockholm vom Wasser aus besichtigen.

Das Dinner fand in der Stockholm City Hall statt, ein gewaltiges Buffet erwartete uns dort.

Samstag, 23. September 2oo6

Heute morgen um vier Uhr hat für uns die Reise nach Schweden begonnen. Um neun Uhr sind wir
in Stockholm gelandet und wurden dort gleich von einem Team von Helfern empfangen. Danach
bezogen wir unsere Zimmer im Hotel - mit Meersicht - und sind danach gleich ins Museum of
Technology and Science gefahren.

Im Ausstellungsraum standen unsere Transportkisten mit der Maschine und dem Kompressor bereits
bereit. Wir konnten danach direkt mit dem Aufbau des Standes beginnen und am Ende sah es so aus:

Da in Schweden andere Stromkabel verwendet werden, haben wir als erstes Opfer bereits eine Strom-
schiene zu verzeichnen, welche mit einem anderen Stecker ausgestattet wurde...
Nach dem Mittagessen wurden wir noch von einem Team des "European Broadcast" interviewt und
unsere Maschine gefilmt. Das Nachessen hat im Museum Vasa gefunden, wo wir unsere Gruppe näher
kennenlernen konnten. Danach gab es einen Postenlauf durch das Museum. Auf dem Bild ist Christian
mit einem weiteren Schweizer Wettbewerbsteilnehmer vor dem Vasa-Museum.